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Reittherapie Franken Therapeutisches Reiten Mittelfranken

Reittherapie für Kinder Franken, Therapeutisches Reiten für Erwachsene und Kinder


Therapeutisches Reiten Mittelfranken, Reittherapie Franken, Eva Schröter
Reittherapie Mittelfranken



Menschen mit Pferden stark machen!


Konzeptionelles


Das heilpädagogische Reiten hat als Zielgruppe Menschen mit

- Handicaps in verschiedenen Entwicklungsbereichen


(Wahrnehmung, sozial, emotional, motorisch)

- Konzentrations- und Lernschwächen

- allgemeinen Verhaltensauffälligkeiten

- mangelnder Eigen-und Fremdwahrnehmung

- traumatischen Erfahrungen

- Suchtproblematiken

- autistischen Persönlichkeitsmerkmalen

- Depressionen

- u.v..m

Auch für Menschen mit Therapiemüdigkeit ist das therapeutische

Setting mit Pferden eine effektive Unterstützung, denn oft schaffen

Pferde neue Motivationen zur Entwicklungsbereitschaft.


Grundsätzlich ist das heilpädagogische Reiten aber auch ein Angebot

an alle Menschen, die mit sich selbst intensiver in Kontakt kommen möchten.


Zielsetzung

Das heilpädagogische Reiten spricht den Menschen in seiner

Ganzheitlichkeit an. Das Zusammensein mit dem Pferd ermöglicht immer wieder

Erfahrungen, welche die Grundstimmung des Menschen positiv

beeinflussen und unmittelbar sein Bedürfnis nach Zuwendung und

angenommen Sein befriedigen.


Förderung im sozial-emotionalen Bereich

• andersartige, unbekannte Erfahrungen machen

• Steigerung von Lebensfreude und Lebensqualität

• Akzeptanz erleben- so wie man ist


• Stärkung des Selbstbewusstseins und des Selbstwertgefühls

• Anbahnung und Gestaltung von Beziehungen

• Aufbau von Vertrauen und Verlässlichkeit zu seinem Gegenüber

• Eingeständnis und Überwindung von Ängsten

• Rücksichtnahme und Konfliktfähigkeit

• Lernen zu helfen und Hilfe anzunehmen

• Beziehungsfähigkeit stärken

• Verantwortung übernehmen


Förderung im motorischen Bereich und die

Wahrnehmungsfähigkeit betreffend

• sensomotorische Erfahrungen auf und am Pferd stärkend erleben

• Verbesserung der Beweglichkeit und Geschicklichkeit

• Gleichgewichtsschulung

• Lockerung und Stärkung der Muskulatur

• Koordinationsverbesserung

• Verbesserung der Grob- und Feinmotorik

• Sinneserfahrungen erleben (riechen, tasten, hören...)


Förderung im kognitiven Bereich

• Aufbau von Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit

• Ausbau von Reaktions-und Konzentrationsfähigkeit

• Entwicklung von Ausdauer und Durchhaltevermögen

• Entwicklung von Handlungsplanung

• Naturerfahrung als Selbsterfahrung


Die Ziele werden für jeden Klienten individuell gesetzt und immer wieder der Entwicklung des Menschen angepasst.


Elternarbeit

Die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten spielt im

heilpädagogischen Reiten eine große Rolle. Einerseits soll für die Kinder und Jugendlichen ein geschützter Raum mit dem Pferd geschaffen werden, zu dem die Eltern keinen direkten Zutritt haben. Andererseits sollte die Arbeit aber auch für die Eltern transparent und zielgerichtet sein. In einem Vorgespräch mit den Erziehungsberechtigten werden die Entwicklungsangebote und die Arbeitsmethoden des heilpädagogischen Reitens besprochen. Außerdem findet

ein Austausch über die Anamnese des Klienten, sowie die Formulierung von gemeinsamen Zielen statt. Die vereinbarten Ziele werden nach ungefähr 6 Monaten bzw. nach Bedarf in einem Elterngespräch reflektiert, dabei können auch neue Ziele formuliert werden. Es kann sich auch ergeben, dass es sinnvoll ist, Eltern/Kind Einheiten anzubieten um Aspekte dieser Beziehung zu beleuchten und zu klären.Bei der Bring – und Abholsituation bietet sich den Erziehungsberechtigten die Gelegenheit mögliche Anliegen anzusprechen.


Dokumentation

Zu Beginn werden gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten der

Anamnese- sowie ein Anmeldebogen ausgefüllt. In einem Gespräch

können die Erziehungsberechtigten Wünsche und Ziele formulieren, die dokumentiert werden. Auch mit den Klienten wird nach ihren Möglichkeiten eineZielvereinbarung getroffen. Die therapeutischen Stunden werden vor ihrem Beginn geplant und nach ihrer Beendigung ausgewertet


Arbeitsweise

Die Faszination, die das Pferd im Menschen hervorruft, sowie das

vielseitige, abwechslungsreiche Erlebensangebot des heilpädagogischen Reitens ermöglicht eine Zusammenarbeit von Klient, Therapeut und Pferd, in der die Ganzheitlichkeit des Menschenim Mittelpunkt steht. In der Begegnung mit dem Pferd spielt das Handicap des Menschenkeine Rolle. Das Pferd begegnet ihm grundsätzlich neugierig, frei von Erwartungen und wertfrei.

Im heilpädagogische Reiten wollen wir „Behinderungen“ oder

Störungen nicht heilen. Wir wollen lindern, stabilisieren, fördern und

stärken. Neue noch unentdeckte Potentiale und Ressourcen dürfen

entdeckt und integriert werden um freudig und sicher Beziehungen

leben zu können, sowie Stärke durch Selbstwirksamkeit zu

entwickeln. Die Voraussetzung hierfür ist, den Klienten so zu nehmen

wie er ist und ihn dort abzuholen, wo er ist. Die Therapieeinheiten sind immer so aufgebaut, dass dieSelbstwirksamkeit des Klienten im Vordergrund steht, denn diese bildet die Voraussetzung zu genereller Motivation.

Die Motivation, sich anzustrengen

Die Motivation sich zurückzunehmen

Die Motivation sich in Beziehung zu setzen

Die Motivation Ängste zu überwinden

u.v.m.


Zu Beginn einer therapeutischen Stunde steht in der Regel der

Beziehungsaufbau mit dem Pferd. Es wird von der Weide geholt,

geputzt und es wird in sich, wie auch in das Pferd hineingespürt. Die

Fragen nach dem `Was willst du und was möchte wohl das Pferd´

bestimmen das äußere Setting und prägen die Beziehung zwischen

Klient und Pferd. Das Miteinander soll beiden Freude machen. Beim

anschließenden Reiten oder Führen des Pferdes werden die vorher vereinbarten Ziele und Entwicklungsangebote praktisch initiiert und

begleitet. Die Natur als Bewegungs – und Erlebnisraum wirkt öffnend

und bietet vielfältige neue Eindrücke und aktiviert den Wunsch im Klienten, in seinen eigenen Ausdruck zu gehen.


Der Aufbau einer Lektion besteht aus drei Teilen:

1. Beziehungsanbahnung Klient/Pferd

* Begrüßung Klient - Reitpädagogin

* Beobachtung des Pferdes aus der Distanz (z.B. vom Zaun aus)

* Wahl des Pferdes

* Halfter und Putzzeug aus der Sattelkammer holen

* Beobachtung und Begrüßung des Pferdes auf der Weide

* taktile Begrüßung (Freiraum für die Eigenaktivität des Klienten)

* Aufhalftern des Pferdes

* zum Putzplatz führen und anbinden


2. Hauptteil

* individuelle Gestaltung

taktile Eindrücke durch Berührung des Pferdes mit den Händen,

putzen des Pferdes mit unterschiedlichen Utensilien

* Nach Wunsch oder Absprache:

Auflegen des Gurtes mit einer Decke

* Aufsteigen auf das Pferd über die Treppe

* Reiten

individuelle Gestaltung: Nutzen verschiedener Gangarten des

Pferdes bei einem Ausritt in die Umgebung oder beim Reiten auf

dem Reitplatz, Führen des Pferdes

* Verabschiedung des Pferdes von „Oben“

* Absteigen vom Pferd


3. Versorgen und Verabschieden

* Nachbereitung am Pferd (Hufe auskratzen usw.)

* Das Pferd belohnen

* Pferd auf die Weide bringen und sich verabschieden

* Verabschiedung Klient / RP

Die einzelnen Schritte sind variabel und werden individuell auf die

Fähigkeiten und Bedürfnisse des Klienten abgestimmt. Auch die

Versorgung des Pferdes sowie Stallarbeiten usw. können je nach

Förderschwerpunkt eine elementare Rolle in einer Therapiestunde spielen.


Meine Person


Ich bin studierte Diplompädagogin und zertifizierte Reittherapeutin

(AGRT). Seit 1999 arbeite ich als selbstständige Reittherapeutin und als

Entwicklungsbegleiterin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in

eigener Praxis. Mit 3 Therapiepferden lebe und arbeite ich auf meinem Hof in

Gerhardshofen/Linden. Die direkte Waldrandlage ohne Verkehr, das

abwechslungsreiche große Gelände der Pferdeweiden sowie der

Reitplatz ermöglichen ein vielfältiges Entwicklungsangebot und laden

zu schneller Entspannung und Entdeckungsfreuden ein.



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